Bienenwachstuch – sinnvoll einsetzbar

Aus Bienenwachs lässt sich mehr als „nur“ die berühmte Kerze machen, das haben wir hier ja schon mehrfach besprochen. So gelten beispielsweise Bienenwachstücher als Alternative zu klassischen Verbänden und fanden bereits ihre Anwendung in der Medizin des Altertums. Eine weitere Variante ist das Wachstuch als Ersatz für die Frischhaltefolie. Mittlerweile erlebt das Bienenerzeugnis ein echtes Revival und findet Abnehmer durch die gesamte Gesellschaft. Ökologisch sinnvoll und antibakteriell, was will man mehr?

Was sind Bienenwachstücher?

Aus dem Wachs von Honigbienen werden Produkte wie Kerzen oder Pflegeprodukte für Leder oder Holz produziert. Auch als Zutat in der Naturkosmetik ist Bienenwachs ein wertvoller Rohstoff. Nicht ganz so bekannt ist das Bienenwachstuch, obwohl gerade das überaus sinnvoll und praktikabel eingesetzt werden kann. Das Wachstuch eignet sich für das Verpacken von Lebensmitteln, im Sinne der Haltbarmachung. Vergleiche es mit einer Frischhaltefolie, nur eben ohne Plastik. Auch im medizinischen Bereich finden solche Tücher ihre Anwendung. Sie werden als Brustauflage oder Wickel eingesetzt, um durch die Wärme Linderung zu verschaffen.

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Aus was bestehen solche Tücher?

In der Regel werden als Grundlage Tücher aus Baumwollstoff oder Leinen verwendet. Solch ein Tuch kann leicht selbst hergestellt werden, es ist pflegeleicht, lange haltbar und wirkt antibakteriell.

Du bestreust einfach dein Baumwoll- oder Leinentuch mit Bienenwachs, schiebst es in den Ofen und wartest, bis das Wachs geschmolzen und in den Stoff eingedrungen ist.
Dann nimmst du es aus dem Ofen raus, hängst es zum Trocknen auf und hast eine wunderbare Frischhaltefolie, die sich später durch deine Handwärme optimal an alle Formen anschmiegt.

Als Beimischung zu Bienenwachstüchern finden sich in Rezepten häufig verschiedene Öle, wie beispielsweise das berühmte Jojoba-Öl. Diese Öle sollen dazu dienen, die Geschmeidigkeit, die Flexibilität des Tuches zu erhöhen und es etwas griffiger zu machen. Dazu mischt du das wachs mit dem Öl und trägst diese Wachsmischung auf das Tuch auf.

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Wozu man sie verwenden kann

Es gibt zwei wichtige Anwendungsgebiete von Bienenwachstüchern: Dein Körper und deine Lebensmittel.

Medizinische Anwendung

Leichtere Entzündungen, Insektenstiche oder Schwellungen können gut mit einem kleinen Bienenwachstuch abgedeckt werden. Besonders in der Erkältungszeit sind Tücher aus Bienenwachs eine Wohltat. Das Wachs speichert Wärme und gibt sie wieder zurück. Einfach auf die Brust legen und die wohlige Wärme genießen – sofern man bei einer Erkältung überhaupt etwas genießen kann.

Als Alternative zur Frischhaltefolie

Zudem eignen sich die Tücher, um Lebensmittel haltbarer zu machen. Bestimmte Lebensmittel können im Wachstuch eingewickelt werden und an einem trockenen und kühlen Ort gelagert werden. Für das Pausenbrot muss nicht immer zur Plastiktüte oder Alufolie gegriffen werden, denn ein Tuch aus Bienenwachs schützt gleichermaßen, wenn nicht sogar besser, da es aus reinen Naturmaterialien besteht.

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Ein wichtiger Punkt von Bienenwachstüchern ist die Wiederverwendbarkeit. Nach der Nutzung spülst du es unter kaltem Wasser ab, lässt es trocknen und kannst es danach weiterverwenden. Egal, ob es als Brustauflage oder als Frischhaltefolie verwendet wird. Wobei es natürlich ratsam ist, je nach Zweck verschiedene Tücher herzustellen.