Propolis Tropfen und Tinktur

Wie Du Propolis ernten kannst, wie Du es weiterverarbeitest und welche Inhaltsstoffe das klebrige Bienenerzeugnis beinhaltet, haben wir an anderer Stelle ausführlich besprochen. Jetzt werfen wir einen Blick auf die Herstellung und den Nutzen von Tropfen beziehungsweise Tinkturen mit der wertvollen Substanz.

Tropfen oder Tinktur?

Im Allgemeinen besteht kein Unterschied zwischen Tropfen und Tinkturen. Manche Hersteller bezeichnen ihr Produkt als Tinktur, wenn der Wirkstoff in Alkohol gelöst wurde. Im Gegensatz dazu sind dann Tropfen als Auszug in nicht-alkoholischen Lösungsmitteln zu sehen. Bei Propolis spielt das eher eine untergeordnete Rolle, denn die Wirkstoffe lösen sich ausschließlich in Alkohol oder in einer alkoholähnlichen Substanz. In Wasser löst sich der harzige, klebrige Stoff nicht auf. Rund 80 Prozent aller Inhaltsstoffe sind nicht wasserlöslich.

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Wenn Du Tropfen mit Propolis ohne Alkohol als Lösungsmittel herstellen möchtest, benötigst Du also irgendeine Ressource, damit sich die Inhaltsstoffe des Propolis lösen - sie sozusagen flüssig werden.

Im Ursprung ist Rohpropolis eine feste, bröselige Masse. Du kannst sie einfrieren, denn in gefrorenem Zustand lässt sich das Bienenkitt relativ einfach beispielsweise mit einer Kaffeemühle fein zermahlen. Dieses Pulver wird in ein Behältnis mit einem Lösungsmittel gegeben, damit am Ende eine flüssige Substanz entsteht. Dazu benötigst Du Geduld, etwa sechs Wochen dauert es, bis Du Deine selbstgemachte Tinktur anwenden kannst.

Die Alkoholkonzentration

Einige Ratgeber empfehlen 96-prozentigen Alkohol, dabei ist ein Weingeist mit 70 Prozent eigentlich ideal. Dieser extrahiert die Substanzen optimal aus. Sind die Tropfen für Kinder oder Haustiere bestimmt, kannst Du eventuell den enthaltenen Alkohol verdampfen lassen. Allerdings ist das nicht die schnellste Möglichkeit. Äußerlich können sowohl Tropfen als auch Tinkturen bei Kindern oder Haustieren problemlos genutzt werden, lediglich bei der inneren Anwendung ist hier Vorsicht angesagt.

Tropfen oder Tinkturen selber machen

Zunächst benötigst Du hochwertige Rohpropolis. Lege es ins Gefrierfach, bis es völlig gefroren ist. Anschließend zermahlst Du es zu einem feinen Pulver – je feiner das Pulver, umso besser lösen sich später die Inhaltsstoffe.

Das Pulver kommt in ein Glas mit Schraubdeckel und wird mit dem Hochprozentigen aufgefüllt. Deckel zu, Glas an einen warmen Ort und dort stehen lassen, mindestens sechs Wochen lang. Hin und wieder schüttelst Du das Glas vorsichtig, damit sich keine Propoliskrümel verstecken können.
Zu guter Letzt filterst Du die angesetzte Tinktur durch einen Kaffeefilter in ein anderes Glas und hast wunderbare Propolistropfen.

Der einfache Weg

Einfacher geht es natürlich mit gekauften Tropfen. Hier empfehle ich Dir diese Propolis Tropfen. Sie enthalten 20 Prozent Propolis, was ein guter Wert ist. Denn je höher die Konzentration der enthaltenen Propolis, umso klebriger wird die ganze Angelegenheit. Möchtest Du beispielsweise dein Mundwasser mit Propolis anreichern, kann es bei einer hohen Konzentration schon passieren, dass sich Deine Zähne vorübergehend braun einfärben. Bei diesen von mir empfohlenen Tropfen verhält es sich eher so, dass sie ausreichend Wirkstoff beinhalten, dabei aber praktisch im Umgang sind. Dennoch solltest Du damit nicht pur Dein Zahnfleisch einreiben, denn es ist immer noch genug Propolis enthalten, um Verfärbungen zu erzielen.

Die Anwendungsgebiete von Tropfen oder Tinkturen

Überall dort, wo Keime ihr Unwesen treiben, können die Tropfen eingesetzt werden. Es wurde ja schon angesprochen, besonders gut eignen sich Tropfen und Tinktur auf verletzten oder irritierten Hautstellen. Doch Vorsicht mit dem Auftragen: Die Lösung haftet sofort überall dort, wo sie hingelangt. Deswegen nimmst Du bestenfalls ein Wattestäbchen, damit ist punktgenaues Beträufeln am ehesten möglich.

Auch innerlich kann das verflüssigte Bienenprodukt angewandt werden – bedenke jedoch, dass ein Einnahme mit einem Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen sein sollte. Propolis ist ein starkes Naturprodukt und kann zu schweren allergischen Reaktionen führen.

Innere Einnahme

Viele Heilpraktiker raten zur Einnahme von Propolis Tropfen, um damit das Immunsystem zu stärken. Wissenschaftlich belegt ist die Wirkung nicht ausreichend, doch zahlreiche Anwender schwören auf die vorbeugende Einnahme, etwa in der Erkältungszeit.

Auch bei Darm-, Magen- oder Blaseninfektionen ist hin und wieder zu lesen, dass Propolis ein wirksames Produkt sei. Erste Studien im Labor deuten eine eventuelle Wirksamkeit an, doch bewiesen ist dieser gesundheitliche Effekt nicht.

Herpesviren, Pickel, Fußpilz

Äußerlich eignen sich die Tropfen beziehungsweise die Tinktur für solche Beschwerden wie Lippenherpes, vereinzelte Pickel oder etwa als Unterstützung der Behandlung bei Fußpilz. Wie schon angesprochen – überall dort, wo Bakterien, Pilze oder Viren involviert sind, kann Propolis unterstützend eingreifen. Doch bevor eine Behandlung nach Gutdünken bei unklaren Beschwerden eingeleitet wird, sollte ein Arzt in jedem Fall seine Diagnose erstellen.

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Propolis als Tropfen verkaufen

Wenn Du selber am imkern bist und erstmals Deine Propolistropfen hergestellt hast, darfst Du diese nicht so ohne Weiteres auf dem Wochenmarkt verkaufen. Möchtest Du Deine Verwandtschaft, Freunde und Nachbarn mit Deinen Tropfen beglücken, weise sie immer darauf hin, dass Propolis schwere Allergien hervorrufen kann. Deswegen sollte man nicht unbedingt direkt beim ersten Mal das Bienenerzeugnis auf eine Wunde, ein Ekzem oder einen Pickel auftragen. Erst werden die Tropfen an einer gesunden, unempfindlichen Hautstelle getestet. Zeigen sich auch nach einigen Stunden an dieser Hautstelle keine Reaktionen, dann kann die Tinktur auf die eigentliche Hautstelle aufgetragen werden.